Selbstwert & Selbstakzeptanz

Wenn Selbstverurteilung, Selbstkritik und Minderwertigkeitsgefühle überhandnehmen – und du dich nach innerem Frieden und Selbstsicherheit sehnst

Vielleicht kennst du dieses Gefühl, dass du nie „genug“ bist. Egal, wie sehr du dich anstrengst oder wie viel du erreichst – ein Teil in dir findet immer etwas, das du besser machen könntest. Vielleicht merkst du, dass du dich selbst oft kritisierst, klein machst oder dich mit anderen vergleichst. Und vielleicht fragst du dich, warum es dir so schwerfällt, dich einfach gut genug zu fühlen.

Selbstwertprobleme entstehen oft leise.
Sie kommen in Form von Gedanken wie:

  • „Ich bin nicht wichtig genug.“
  • „Andere schaffen das – ich nicht.“
  • „Ich darf keine Fehler machen.“
  • „Ich bin zu sensibel, zu laut, zu leise, zu irgendwas.“

Manchmal zeigen sie sich auch körperlich: durch Anspannung, Unsicherheit in sozialen Situationen oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen. Oder du spürst sie darin, dass du dich überforderst, weil du denkst, du müsstest es allen recht machen oder perfekt sein.

 

Wie sich ein geschwächter Selbstwert anfühlen kann

Vielleicht erkennst du dich in einigen dieser Punkte wieder:

  • Du fühlst dich oft unsicher oder zweifelst an deinen Entscheidungen.
  • Du hast Schwierigkeiten, Komplimente anzunehmen oder Erfolge wirklich zu fühlen.
  • Du setzt dich stark unter Druck, bist perfektionistisch und hast hohe Erwartungen an dich.
  • Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst – aus Angst, andere zu enttäuschen.
  • Du vergleichst dich häufig mit anderen und schneidest gefühlt schlechter ab.
  • Du fühlst Scham, wenn du Fehler machst oder dich verletzlich zeigst.

Dein Selbstwert wird geprägt – durch Erfahrungen, Beziehungen, Kritik, Erwartungen oder durch das, was dir als Kind vermittelt wurde. Und manchmal trägst du innere Botschaften weiter, die gar nicht deine eigenen sind.

 

Warum Selbstakzeptanz so wichtig ist

Selbstakzeptanz bedeutet nicht, alles an dir perfekt zu finden.
Sie bedeutet, dich mit all deinen Facetten zu sehen und zu akzeptieren – auch mit den unsicheren, sensiblen oder verletzlichen – und ihnen freundlich zu begegnen.

Viele Menschen glauben, sie müssten erst besser werden, bevor sie sich akzeptieren dürfen.
Aber echte Selbstakzeptanz entsteht genau umgekehrt:
Wenn du aufhörst, gegen dich zu kämpfen, beginnt dein Selbstwert zu wachsen.

 

Wie Therapie dich unterstützen kann

In der gemeinsamen Arbeit schauen wir behutsam darauf, woher deine Glaubenssätze kommen und was sie heute in dir auslösen. Wir stärken das, was in dir oft überhört wurde: deine innere Stimme, deine Bedürfnisse, deine eigenen Grenzen und deine Würde.

Wir arbeiten mit Methoden, die dir helfen, dich selbst als wertvoll zu erleben – nicht wegen deiner Leistung, sondern weil du DU bist.

Du lernst:

  • dich selbst liebevoller wahrzunehmen
  • alte innere Botschaften zu hinterfragen und zu lösen
  • deine Bedürfnisse ernst zu nehmen
  • gesunde Grenzen zu setzen
  • innere Sicherheit aufzubauen
  • neue, stärkende Erfahrungen mit dir selbst zu machen

Du musst nicht erst „besser“ werden, um gut genug zu sein.

Ich freue mich, dir auf diesem Weg zur Seite stehen zu dürfen.