Wenn du spürst, dass dir eine Verbindung nicht guttut – und du trotzdem nicht loslassen kannst
- Vielleicht merkst du schon eine Weile, dass eine Beziehung in deinem Leben dich mehr Kraft kostet, als sie dir gibt.
- Vielleicht fühlst du dich klein, verunsichert oder immer wieder schuldig – obwohl du eigentlich nur gesehen, geliebt oder respektiert werden möchtest.
- Vielleicht zweifelst du an dir selbst, obwohl dein Bauchgefühl dir längst sagt, dass etwas in dieser Verbindung nicht gesund ist.
- Vielleicht bist du empathisch, rücksichtsvoll und dir ist wichtig, dass es dem anderen gut geht. Du fühlst dich selbst jedoch in deiner Beziehung nicht gesehen und bemerkst immer häufiger, dass du mehr gibst, als du bekommst.
Toxische Beziehungen entstehen oft dort, wo Manipulation, emotionale Instabilität, Machtungleichgewicht oder narzisstische Verhaltensmuster eine Rolle spielen. Das kann in Partnerschaften, Freundschaften, in der Familie oder sogar am Arbeitsplatz vorkommen. Und egal, wie stark du bist: Solche Beziehungen hinterlassen Spuren.
Wie es sich für dich anfühlen kann
Wenn du in einer toxischen Beziehung steckst, fühlst du dich vielleicht:
- oft verunsichert oder emotional abhängig
- für die Stimmung des anderen verantwortlich
- beschämt oder klein gemacht
- wie auf Eierschalen, weil du nie weißt, wie der andere reagiert
- überwältigt von Nähe, Drama oder Forderungen
- ungeliebt, obwohl du dich ständig bemühst
- hin- und hergerissen zwischen Loslassen und Hoffen, dass sich die Situation bessert
Vielleicht erlebst du Gaslighting, also das Gefühl, dass deine Wahrnehmung infrage gestellt wird. Oder du schämst dich dafür, dass du immer noch an jemandem festhältst, der dir immer wieder weh tut. Du spürst vielleicht Schuldgefühle oder hast den Eindruck, du trägst die gesamte Verantwortung, dass die Beziehung funktioniert.
Woher das kommen kann
Toxische Beziehungsdynamiken wurzeln oft tiefer, als es auf den ersten Blick scheint. Vielleicht hast du früher gelernt, dich stark anzupassen. Vielleicht hast du in deiner Kindheit erlebt, dass Liebe an Bedingungen geknüpft war. Vielleicht hast du gelernt, zu funktionieren, statt zu fühlen. Möglicherweise war es nicht sicher, du selbst zu sein, weil es immer nur darum ging, es „richtig“ zu machen. So hast du gelernt, eigene Bedürfnisse zu unterdrücken und dich ständig hintenan zu stellen. Solche alten Muster können dich anfällig machen für Beziehungen, in denen du dich beweisen musst, statt wirklich gesehen zu werden.
Auch Menschen mit narzisstischen Strukturen suchen Bestätigung, Kontrolle oder Bewunderung – oft aus ihrem eigenen inneren Mangel heraus. Das führt zu Muster wie Idealisierung, Abwertung, Vorwürfen oder emotionaler Unzuverlässigkeit. Und du steckst plötzlich in einer Beziehung, in der du dich selbst verlierst.
Wie Therapie dir helfen kann
In einem geschützten therapeutischen Raum kannst du lernen, diese Muster zu erkennen, zu verstehen und schließlich zu durchbrechen. Du entwickelst Schritt für Schritt:
- innere Klarheit und Selbstverständnis
- ein stabiles Selbstwertgefühl
- gesunde Grenzen
- Zugang zu deinen Bedürfnissen
- den Mut, dich von Ungesundem zu lösen oder Beziehungen neu zu gestalten
Wir arbeiten sanft, stabilisierend und ohne Druck. Es geht nicht darum, jemanden zu verurteilen – sondern darum, dich zurück in deine Kraft zu begleiten. Damit du wieder Beziehungen leben kannst, die dich nähren, nicht erschöpfen. Beziehungen, in denen du gesehen wirst. Beziehungen, in denen du dich sicher fühlst.